Interview auf FM4 über Occupy Wallstreet vom 14.Oktober 2011

"Occupy Austria: Patrick Siebert
Am Samstag, den 15. Oktober findet ein weltweiter Aktionstag statt, der seinen Ausgang in der New Yorker "Occupy Wall Street“ Bewegung nahm. Quer durch alle Bevölkerungsschichten, aber vor allem von den Jungen getragen, machen Menschen ihrem Unmut gegen jenes System Luft, das sich etwa unpräzise mit „real existierender Finanzkapitalismus“ umschreiben lässt. Gemeint sind damit Banken und andere Finanzkonzerne die uns 2008 in eine große Wirtschaftskrise führten und nun schon wieder drauf und dran sind eine an sich gut laufende Realwirtschaft ab zu würgen. "Wir sind die 99%", so lautet einer der Slogans der Protestierenden, gemeint ist damit der Umstand, dass weltweit immer obszönere Vermögen von immer weniger Menschen angehäuft werden, während der absolute Großteil der Weltbevölkerung den Gürtel immer enger schnallen muss.
Für viele der Kritiker liegt der Grund dafür vor allem am aktuellen Geld- und Bankensystem, sowie an der ausufernden Spekulation, die bereits pro Jahr das 15fache der Realwirtschaft umsetzt. Und dafür kaum Steuern bezahlt.
Einer dieser Kritiker und Mit-Demonstranten ist der Autor, Blogger und Aktivist Patrick Siebert, der nun auch seine Diplomarbeit zu diesem Thema schrieb. Wir treffen ihn zum Interview (Robert Zikmund)"

Quelle: FM4 vom 14.10.2011


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