MMag. Patrick Siebert

Patrick Seabird

Kategorie: MissionWaves

Methoden um Probleme zu lösen

Jeder von uns hat Probleme. Manche sind klein, manche sind groß. Manche sind mit anderen Menschen, manche mit uns selber. Ich habe vor einiger Zeit begonnen, Methoden zu sammeln, um die persönlichen Probleme besser lösen zu können. Bei all diesen Methoden versucht man immer, zuerst bei sich selber zu beginnen.

Keine dieser Methoden ist die Lösung für alles. Meine Herangehensweise bei einem Problem ist meist, eine dieser Methoden anzuwenden und einfach zu schauen, was passiert. Hilft sie nicht, so wende ich die nächste an. Bisher hat sich das als hilfreich herausgestellt.

Jede dieser Methoden kann natürlich noch mehr ausformuliert werden, über die meisten gibt es ganze Bücher. Es folgt eine Zusammenfassung der meiner Meinung nach besten Methoden, um seine Probleme zu lösen.
Los geht’s.

Choose again

Diese Methode stammt von der Choose-Again-Society und besteht aus 6 Schritten.

  1. Der erste Schritt beginnt damit, dass man sich eingesteht, dass man ein Problem hat. Ja, ich habe tatsächlich ein Problem. Nein, ich bin nicht im Frieden mit mir.
  2. Der zweite Schritt ist, nicht das Problem im Außen oder bei jemandem anderen zu suchen. Nein, das Problem liegt in mir. Es geht nicht darum, irgend jemanden zu beschuldigen. Kein anderer hat Schuld. Ich habe keine Schuld. Mein Problem ist nicht hier, damit ich Vorwürfe machen kann, sondern es ist eine Chance, etwas zu lernen.
  3. In der dritten Stufe analysiert man die eigenen Gefühle. Was fühlt man tatsächlich? Wie kann man diese Gefühle genau bezeichnen?
  4. Viertens: Wann habe ich dieses Gefühl zum ersten Mal gefühlt? Gehe zurück in deine Vergangenheit und denke und spüre nach, wann das erste Mal war, dass du das gefühlt hast. Welcher Glaubenssatz hat sich damals aufgebaut? Was glaube ich seitdem?
  5. Man bittet um Vergebung darum, dass man diesen falschen Glaubenssatz annahm. Man muss nicht einen Menschen bitten, oder auch nicht unbedingt ein übermenschliches Wesen. Es reicht, wenn man einen Satz zu sich ausspricht. „Ich bitte um Vergebung darum, dass ich das geglaubt habe. Es ist nicht wahr.“
  6. Und der sechste Schritt: Wähle einen neuen Glaubenssatz. Welcher Glaubenssatz würde eher aus der Liebe kommen? Entscheide dich nun aktiv dafür!

Es ist nach meiner Erfahrung wichtig, sich bei jedem dieser Schritte viel Zeit zu lassen und keinen auszulassen. Hier sieht man die Schritte nochmals beschrieben:

(Falls man sich einlesen will: Hier ist ein affiliate Link zum Buch vom Gründer von Choose-Again, das ich leider noch nicht selber gelesen habe)

The Work von Byron Katie

Diese Methode habe ich oft als nicht leicht anzuwenden erlebt, weil sie erstens komplett unseren gewohnten Gedanken widerspricht und zweitens komisch formuliert ist. Aber vielleicht ist auch das der Grund, weshalb sie oft wirkt. Byron Katies The Work besteht aus vier Fragen, die man sich stellt und dann Umkehrungsformulierungen. Damit es wirkt lohnt es sich, die Fragen ernst zu nehmen. Angenommen man ist wütend auf den eigenen Partner, weil er immer zu spät kommt. Dazu wollen wir uns die vier Fragen stellen

Ist es wahr?

Ist es wahr, dass er immer zu spät kommt? Hm. Ja, oder nein? Wichtig ist, dass man wirklich nur mit Ja oder Nein antwortet und nicht in irgendwelche Erklärungen stolpert.

Kannst du dir absolut sicher sein, dass das wahr ist?

Dies scheint die selbe Frage nochmal zu sein. Ist es aber nicht. Die erste Frage bezieht sich auf den Sachverhalt. Die zweite Frage bezieht sich auf deine Beurteilung über den Sachverhalt. Hast du überhaupt die Möglichkeit, etwas über den Sachverhalt absolut wissen zu können?

Wie reagierst du auf diesen Gedanken?

Wie reagierst du darauf, wenn du daran denkst, dass dein Partner immer zu spät kommt? Beschreibe es. Fühle es.

Wer wäre ich ohne diesen Gedanken?

Wer (und nicht wie!) wäre ich ohne den Gedanken, dass ich wütend bin auf meinen Partner, weil er immer zu spät kommt? Die Frageformulierung „Wer?“ mag hier komisch erscheinen, aber sie ist, denke ich sehr bewusst so gewählt.

Umkehrungen

Nach den eigenen Antworten macht man Umkehrungen. Man den Satz auf verschiedene Arten um und fühlt, ob sich einer der Sätze wahrer anfühlt. Ich bin wütend auf meinen Partner, weil er nicht immer zu spät kommt. Ich bin wütend auf mich, weil mein Partner immer zu spät kommt. Ich bin froh, weil mein Partner immer zu spät kommt. Mein Partner ist wütend, weil ich immer pünktlich komme. Usw.

Manchmal ändert die Methode nicht unmittelbar etwas, aber man kann darauf vertrauen, dass sie was ändert, auch wenn man es nicht gleich merkt. Wer mehr darüber lesen mag, kann auch ihr Buch hier bestellen (affiliate link!) Ich kann es empfehlen!

…and I love that

Kyle Cease ist einer meiner Lieblingslehrer. Hier ist eines der besten Videos von ihm, wie ich finde:

Er verwendet viele Methoden, aber eine der stärksten, die ich bisher anwendete, ist die im Video erwähnte „…and I love that“-Methode.
Egal, was dich stört, egal, was das Problem ist – denke daran und setze ein „…and I love that“ dahinter.
Ich bin wütend auf den eigenen Partner, weil er immer zu spät kommt. Und ich liebe das.
Diese Methode ist sehr simpel und sehr wirksam. Ausprobieren kostet nichts!

Er hat noch mehrere gute Methoden, aber ich möchte mich hier nur auf ein paar meiner Lieblingszitate von Kyle Cease beschränken:

  • There is no such thing as failing.
  • The only place where you should be ist where you are!
  • If your mind comes up with a justification, you don’t want it!
  • I am the apple tree. I can always grow more apples.
  • Every „I can’t“ is actually an „I haven’t“.
  • Trying to fix a problem is one of the best ways to keep a problem growing. Pretty much everything knows how to heal itself. Just get out of the way!
  • If you are working for the universe you are never unemployed!
  • What’s trying to emerge out of me?

Die Umkehrung von Patrick Seabird

Diese Methode kam zu mir in der Meditation.

  1. Immer, wenn du mit jemandem Streit hast, unzufrieden bist, auf ihn wütend bist oder einfach nicht im Frieden, oder auch wenn dir jemand gerade eine Leidensgeschichte erzählt, und du möchtest darauf antworten, dann stell dir vor, was du zu ihm sagen würdest. Ich bin wütend auf dich, weil du immer zu spät kommst! Tue das und das, damit dir das nicht mehr passiert!
  2. Dann stelle dich selber vor, wie du das zu dir selber sagst. Begebe dich gedanklich in die Schuhe des anderen.
  3. Sieh, was passiert. Fühle, wie sich das Gesagte anhört. Was ist deine Reaktion auf das, was du eigentlich gerade dem anderen sagen wolltest?
  4. Ist das wirklich sinnvoll zu sagen? Ist das wirklich ein guter Rat? Wenn du deine eigene Reaktion auf deine eigene Aussage fühlst, dann kennst du meist bereits die des anderen im Vorhinein. Und manchmal ist es so, dass das, was du gerade dem anderen sagen wolltest, eigentlich für deine eigenen Ohren bestimmt war und du es dir selber sagen solltest!

Meistens ist nach dieser simplen Methode die Wut weg und das Problem gelöst. Oder du hast gemerkt, dass du die eigenen Probleme auf den anderen projiziert hast und eigentlich selber den Rat benötigt hast, den du gerade geben wolltest.

Fazit

Es gibt noch viele Methoden da draußen. Das Schöne an den oben genannten ist, man kann sie kostenlos selber ausprobieren. Man braucht keinen Psychotherapeuten (auch wenn das manchmal helfen kann), muss kein Seminar besuchen oder irgend welche teuren Geräte kaufen. Bei jedem Problem kann man mal Obiges probieren. Funktioniert es nicht, kann man immer noch andere Wege gehen. Das Risikio ist gering.

Meine Frage an euch: Was für Methoden verwendet ihr, um mit euren Problemen umzugehen? Ich bin gespannt auf Antworten!
Source: Patrick Seabird

How to love what you are doing

The problem…

Why don’t you love what you are doing?
Because you are doing it for the sake of achieving something else!

Doing something for a reason is the problem!

We are learning in school: Learn, so you’ll get good grades! Get good grades so you can go to university! Go to university so you can get a good job! Get a good job to…
So, the problem with this is: We are giving away a skill. The skill of doing something because it is in it’s own worth. We are trapped in a thinking, that contains only doing something for achieving something else.

What is bliss?

This thinking is the opposite of flow. It is also the opposite of bliss. What is bliss? Bliss is loving what you are doing. Bliss is being in a state of flow. Like the musician, who is so focused on his play, that he loses the feeling for time and just plays.
This is the goal: That we get so good at something, that we can improvise. That all the small steps we have learned on the way can be combined into something great. For this we need practice – a lot of practice. And a lot of practice feels like work when it is done for a reason.
The journey is the reward. We have heard this saying often. But what is the true meaning? The deeper meaning is that we stop doing things to achieve other things. That we do things because they have their beauty in themselves.
This doesn’t mean that you should stop doing what you are doing. It means doing the things you are already doing but doing them with love. How to do this?

How to love what you are doing

Be in the now!

Firstly by coming to the moment. Don’t look to the goal. Don’t look for the result. Come to present and watch yourself doing what you are doing. Concentrate. Center yourself. Forget the future and the past. Keep the focus on only what your are doing.

 

Life is a game!

Second start to seeing it as a game. Imagine you are playing while doing what you are doing. What happens in a game? You can play freely. Playing is without fear. Playing is creative. Playing is fun. Playing is not serious. Stop taking things serious! Because they aren’t! The whole life is a game. The whole world is our playground. Become the child you once was! Start fooling around.

 

Grow!

Third: Challenge yourself to new hights. Try to become the best in what you are doing. Improve yourself. How could you do this activity more playful, more efficient, faster, more beautiful? Grow!

 

Give value!

Four: Make the somebody else’s life better! How could you do the same task in a way, that it improves the lifes of others more? How could you make somebody else smile by doing it? How can you do this in a way that makes the people you serve start to believe in the goodness of humanity again? How can you do it, so it really gives value to others?

Teach!

Five: Then teach others how to do this. Teach by example. We are all teachers. We just have to decide on what to teach. Teach others to achieve your successes! Others are always learning from our actions.

The way to happiness

This is one way to happiness.

Source: Patrick Seabird

Mission Waves – das erste Berufsfindungssurfcamp!

Nun ist es endlich so weit. Mission Waves, das erste Surfcamp, bei dem du auch deine Berufung findest, ist gestartet!

Eine Idee entsteht

Alles fing im Jahr 2015 mit einer Idee an. Warum nicht ein Surfcamp starten, bei dem man auch philosophieren kann? Bei dem es um die wichtigen Fragen im Leben geht. Bei dem man nicht nur aus dem Alltag flieht, um nachher wieder dort weiter zu machen, wo man stand, sondern aus dem man mit neuen Perspektiven, neuen Ideen und eventuell sogar mit dem Wissen der eigenen Berufung herausgeht?

Von der Vision zur Realität

Diese Vision wurde kürzlich zur Realität. Zusammen mit unserem Partner Mission to Surf können wir nun ein ausgereiftes Paket anbieten. Über Mission to Surf lernen wir in einer Woche Surfen. Über Mission Waves arbeiten wir an unserer persönlichen Missionsfindung. So verbringen wir eine spannende Woche in der man nicht nur den schönsten Sport der Welt lernt, sondern mit einem frischen Wind wieder nachhause fährt.

Was ist mit Berufung gemeint?

Berufung mag für viele Ohren spirituell angehaucht klingen. Prinzipiell geht es bei diesem Seminar darum, einen persönlichen Weg zu finden. Die Berufsentscheidung ist eine der großen Weggabelungen im Leben. Man sollte sich Zeit nehmen, um sie zu treffen. Nur allzu oft trifft das Umfeld diese Entscheidung, manchmal sogar die Eltern. Dabei ist die Frage nach dem richtigen Beruf eine, die die wichtigsten Lebensfragen berührt: Was macht einen glücklich? Was ist Glück überhaupt? Wozu ist man auf dieser Welt? Was kann man beitragen, damit diese Welt in eine gute Richtung geht? Wohin gehen wir? Wo waren wir? Wo wollen wir hin? Was ist Geld und wieviel brauche ich davon?
Somit wird die Frage nach dem persönlichen Beruf eben auch eine der Berufung. Damit ist sie eine zutiefst philosophische. Es ist an der Zeit, sie sich zu stellen und damit den Weg zu einem erfüllenden und inspirierenden Leben zu beschreiten!

Interesse?

Auf www.missionwaves.com gibt es mehr Infos!
Wir sehen uns im Wasser!

 

Source: Patrick Seabird